Du betrachtest gerade Neue Produktsicherheitsverordnung: Was gilt für Werbeartikel

Neue Produktsicherheitsverordnung: Was gilt für Werbeartikel

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Werbeartikel
  • Lesedauer:5 min Lesezeit

Werbeartikel, die in der EU vertrieben oder verschenkt werden, unterliegen seit dem 13. Dezember 2024 den Anforderungen der neuen EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR). Diese Verordnung gilt für alle Verbraucherprodukte, unabhängig davon, ob sie verkauft oder kostenlos bereitgestellt werden. Ziel ist es, die Sicherheit von Produkten zu gewährleisten und klare Verantwortlichkeiten entlang der Lieferkette zu schaffen. Hier sind die wichtigsten Sicherheitsanforderungen, die Werbeartikel erfüllen müssen:

1. Kennzeichnungspflicht

Werbeartikel müssen mit bestimmten Informationen versehen sein, um ihre Rückverfolgbarkeit und Sicherheit sicherzustellen:

  • Name oder Marke des Herstellers: Der Hersteller oder Importeur muss eindeutig identifizierbar sein.
  • Kontaktinformationen: Eine postalische Adresse sowie eine elektronische Kontaktmöglichkeit (z. B. E-Mail-Adresse) müssen angegeben werden.
  • Produktidentifikation: Eine Typen-, Chargen- oder Seriennummer ist erforderlich, um das Produkt eindeutig zuzuordnen.

Falls es technisch nicht möglich ist, diese Angaben direkt auf dem Produkt anzubringen (z. B. bei sehr kleinen Artikeln), können sie alternativ auf der Verpackung oder einer Begleitunterlage angegeben werden.

2. Sicherheitsinformationen und Warnhinweise

Produkte müssen mit klaren und verständlichen Hinweisen ausgestattet sein, wenn potenzielle Risiken bestehen. Diese Warnhinweise müssen in der Landessprache des Zielmarktes vorliegen und leicht zugänglich sein. Besonders bei technischen Werbeartikeln wie Powerbanks oder USB-Sticks sind diese Angaben entscheidend.

3. Rückverfolgbarkeit

Die GPSR ( General Product Safety Regulation) legt großen Wert auf die Rückverfolgbarkeit von Produkten. Werbeartikel müssen so gestaltet sein, dass ihre Herkunft und ihr Vertriebsweg nachvollziehbar sind. Dies erleichtert es den Behörden, unsichere Produkte schnell vom Markt zu nehmen oder Rückrufaktionen durchzuführen.

4. Verantwortliche Person in der EU

Wenn der Hersteller außerhalb der EU ansässig ist, muss eine verantwortliche Person innerhalb der EU benannt werden. Diese Person trägt die Verantwortung dafür, dass das Produkt den Anforderungen entspricht und bei Sicherheitsproblemen als Ansprechpartner dient.

Wer ist der Inverkehrbringer?

Klären Sie mit Ihrem Lieferanten, wer als Inverkehrbringer des Werbeartikels gilt. Der Inverkehrbringer trägt die Hauptverantwortung für die Einhaltung der GPSR.

5. Anforderungen an Online-Verkäufe

Werbeartikel, die über Online-Marktplätze angeboten werden, unterliegen denselben Sicherheitsanforderungen wie Produkte im stationären Handel. Online-Händler und Marktplatzbetreiber müssen sicherstellen, dass alle relevanten Informationen korrekt angegeben sind und Sicherheitsstandards eingehalten werden.

6. Übergangsregelungen

Produkte, die vor dem 13. Dezember 2024 in Verkehr gebracht wurden, dürfen weiterhin vertrieben werden, solange sie den Anforderungen der alten Produktsicherheitsrichtlinie entsprechen. Für neue Bestellungen gelten jedoch ausschließlich die Vorgaben der GPSR.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Unternehmen, die Werbeartikel vertreiben oder verschenken, sollten folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Lieferanten überprüfen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferanten die neuen Anforderungen kennen und umsetzen.
  • Kennzeichnung kontrollieren: Überprüfen Sie bei jeder Bestellung, ob alle erforderlichen Angaben vorhanden sind.
  • Verantwortlichkeiten klären: Klären Sie mit Ihren Partnern ab, wer als Inverkehrbringer fungiert.
  • Rechtliche Beratung einholen: Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, rechtlichen Rat einzuholen.

 

Produktsicherheitsverordnung

Die GPSR: Eine Chance für mehr Sicherheit und Vertrauen

Wenn Sie unsicher sind, ob ein bestimmter Werbeartikel den Anforderungen der GPSR entspricht, empfiehlt es sich, rechtlichen Rat einzuholen. Ein Anwalt oder eine auf Produktsicherheit spezialisierte Beratungsfirma kann Ihnen helfen, die Risiken zu bewerten und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

Die GPSR mag zunächst wie eine zusätzliche Belastung erscheinen, bietet aber auch Chancen:

  • Erhöhte Produktsicherheit: Die neuen Anforderungen tragen dazu bei, dass Werbeartikel sicherer sind und weniger Risiken für Verbraucher bergen.

  • Verbesserte Transparenz: Die Kennzeichnungspflichten machen die Herkunft und Zusammensetzung von Werbeartikeln transparenter.

  • Stärkeres Vertrauen: Indem Sie auf GPSR-konforme Werbeartikel setzen, zeigen Sie Ihren Kunden und Partnern, dass Ihnen ihre Sicherheit am Herzen liegt.

Fazit: Werbeartikel mit Sicherheit – Wir unterstützen Sie!

Die neue EU-Produktsicherheitsverordnung stellt sicher, dass Verbraucher besser geschützt werden, und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Werbeartikel müssen nicht nur kreativ und ansprechend sein, sondern auch alle rechtlichen Vorgaben erfüllen.

Als Ihr erfahrener Werbeartikel-Partner stehen wir Ihnen zur Seite, um Sie bei der Auswahl, Gestaltung und Beschaffung von GPSR-konformen Werbeartikeln zu unterstützen. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über die GPSR und unser Angebot an sicheren Werbeartikeln zu erfahren!

Dieser Text sollte nun deutlich ausführlicher sein und alle wichtigen Aspekte der GPSR für Ihre Werbemittelkunden abdecken. Er ist informativ, leicht verständlich und gibt Ihren Kunden praktische Tipps, wie sie die neuen Anforderungen erfüllen können.